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47 Einträge
Timo schrieb am 25. Juli 2017 um 0:00:
Lieber Simon, ich bin durch Zufall über einen Bericht in der Süddeutschen Zeitung gerade auf Deine Seite gestoßen. Dein Schicksal hat mich sehr bewegt und aufgewühlt. Bei mir wurde durch reinen Zufall und durch ganz viel Glück ein Tumor an der rechten Niere entdeckt und am 17.12.2014 wurde ich operiert. Mein Tumor war zum Glück noch ganz klein als er entdeckt wurde und so konnte ich einen großen Teil meiner Niere behalten. Als der Tumor im Nachhinein untersucht wurde, stellte sich heraus, dass er bösartig war, aber es war bei mir zum Glück der harmloseste von den bösartigen (I von IV) - einen bösartigen Nieren-Tumor, den normalerweise Menschen im Alter ab ungefähr 60 Jahren bekommen und die mit krebserregenden Stoffen in Berührung kommen - ich war zu dem Zeitpunkt deutlich jünger und bin meines Wissens nach bisher mit keinen krebserregenden Stoffen in Berührung gekommen. Du hast ja leider den bösartigsten Tumor den es überhaupt gibt und dann auch noch an einer ganz beschissenen Stelle. Jedenfalls wollte ich danach von den Ärzten wissen, warum es gerade mich erwischt hat - ich rauche nicht, trinke so gut wie keinen Alkohol... Simon, weißt Du, was die Ärzte mir gesagt haben? Es war einfach Pech... jeden Tag teilen sich so-und-so-viele Zellen und wenn man ganz viel Pech hat, passiert bei der Zellteilung ein Fehler im menschlichen Bauplan... und trotzdem hab ich mich verrückt gemacht, habe mich gefragt, was hätte ich ändern können in meinem Leben, damit der Tumor nicht gekommen wäre. Und weißt Du was, Simon? Gar nichts hätte ich ändern können in meinem Leben. Der Tumor kommt einfach, wenn man Pech hat. Verschwende also daran keine Zeit und Energie, es lohnt nicht. Du hattest verdammt nochmal sehr viel Pech in Deinem jungen Leben. Aber andererseits hast Du auch ganz viel Glück (viel mehr Glück als die meisten Menschen, auch wenn sich das blöd anhört), denn Du kennst den Wert des Lebens und kämpfst dafür. Viel zu viele Menschen werfen ihr kostbares Leben nämlich einfach so weg. Du hast ganz tolle Eltern und Freunde, die mir Dir fühlen und die mit Dir kämpfen. Auch das ist Glück. Kennst Du das Lied "Rückspiegel" von Maxim? Hör es Dir doch einmal an, es beschreibt, dass viele Menschen ganz übersehen, dass das Glück gerade an ihnen vorbeirauscht, während sie zurückblicken. Ich glaube, Du bist niemand, der zurückblickt, sondern jemand, der optimistisch nach vorne schaut. In diesem Sinne, blick weiterhin nach vorne, aber erinnere Dich daran, was Du schon alles erreicht hast! Setz Dir Ziele und erfreue Dich an Deinen Fortschritten, auch wenn es vielleicht nur ganz kleine Schritte sind, die Du machst. Kämpfe! Ich wünsche Dir ganz viel Kraft bei Deinem Kampf gegen den Tumor und sende Dir, Deinen Eltern und Deiner Schwester ganz, ganz viele positive Gedanken! Du bist ein toller Junge! Liebe Grüße Timo
Andreas schrieb am 25. Juli 2017 um 0:00:
Hallo lieber Simon, Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft und eine schöne gemeinsame Zeit. Ich kann eure Situation ein Stück weit nachvollziehen, habe auch eine Krebserkrankung in der sehr nahen Familie. Die Erkenntnis, dass das Leben mit dem Tod nicht vorbei ist, hilft einem nach vorne zu blicken und gibt einem einen inneren Frieden. Trotzdem muss man seine Zeit auf der Erde voll ausnutzen, deine Geschichte hat mich in dieser Ansicht gestärkt. Danke. Liebe Grüße Andreas
Bea schrieb am 20. Juni 2017 um 0:00:
Lieber Simon Was ich hier und in der süddeutschen Zeitung über Dich lese, lässt mich staunen. Du bist ein echter Botschafter fürs Leben. Ein wunderbarer, weiser Bub voller Liebe zum Leben. Wie viele könnten von Dir lernen, wieder dankbar zu sein. Ein klitzekleines Stück kann ich mit Dir mitfühlen - ich hatte selber als Kind einen Hirntumor - ein Astrozytom Grad II - es ist auch wiedergekommen nach der OP, dann wurde es bestrahlt und dann blieb es weg. Wie sehr ich Dir dies auch wünsche!!! Nach so einer Erfahrung ist das Leben immer kostbarer als jemals zuvor. Mögest Du es lange auskosten dürfen, Dein so sehr geliebtes Leben, für das Du kämpfst - ab heute gebe ich Dir jeden Tag einen Schutzengel extra mit auf den Weg - in meinen Gedanken, die ich Dir sende. Ich wünsche dir tausend und mehr gute Lebenstage Herzlichst Bea
Werkstufenklasse zwei schrieb am 12. Mai 2017 um 0:00:
Lieber Simon, wir sind 17-20 Jahre alt und Schüler der Anna Betzner Schule in Walsheim. Wir haben in der Zeitung von dir gelesen. Erst waren wir traurig aber jetzt wollen wir dir Mut machen. Wir denken ganz fest an dich und wünschen dir weiterhin ganz viel Kraft. Liebe Grüße von der Werkstufenklasse
Renate schrieb am 16. April 2017 um 0:00:
Lieber Simon! Durch einen bewegenden Film "Eine unerhörte Frau", in dem eine Mutter um das Leben ihres Kindes kämpft und einen Hinweis über eine Reportage in der SZ bin ich auf dich aufmerksam geworden. Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und Durchhaltevermögen: ich bin ganz sicher, du schaffst es zusammen mit deiner Familie. Zuversicht und Gottes Segen euch allen. Renate